Das Kurdische Institut Lausanne (IKL), das im Mai seine Gründung bekannt gab, organisierte im Château d'Ouchy in Lausanne, Schweiz, einen Workshop mit dem Titel „DAS RECHT AUF SELBSTBESTIMMUNG UND DIE ZUKUNFT DER KURDEN".
Zahlreiche Schriftsteller, Akademiker und kurdische Politiker nahmen an dem Workshop teil, der in drei Sitzungen stattfand.
WORKSHOP-ERKLÄRUNG
Im Anschluss an die Sitzungen verlas Necat Zanyar, Präsident des Kurdischen Instituts Lausanne, eine Erklärung auf Kurdisch.
- Die Kurdistan-Frage ist eine nationale Angelegenheit.
- Die Kurden sollten ihr Recht auf Selbstbestimmung auf demokratischem Wege ausüben.
- Seit 300 Jahren, seit 1694, fordern die Kurden ausdrücklich nationale Souveränität.
- Das Recht der Kurden auf Selbstbestimmung ist keine Bedrohung für das Zusammenleben in der Region.
- Die Einheit der Kurden und der Frieden der Nachbarn sind grundlegend.

